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Aktuelles

Jahreshauptver- sammlung der Kreisvereinigung Bamberg Land

Montag, 16.10.2017
Um 19:00 Uhr im
Restaurant-Hotel Göller
Nürnberger Straße 96
96114 Hirschaid

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Praktisches Arbeiten mit dem neuen Typo3

Samstag, 21.10.2017
Hier mehr Infos dazu.
Mitfahrgelegenheit, bitte bei Margot Scheer Tel 0951 2970110 melden.

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Sitzungen Kreisorgane

hier...

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Hier finden Sie aktuelle Informationen aus der Landesgeschäftsstelle

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2015

Antrag zum Ausbau der Staatstraße 2279 sowie den Neubau eines Rad- und Geweges parallel dazu

Resloution zum dringend überfälligen Ausbau der Staatsstraße 2279 sowie den Neubau eines Geh- und Radweges parallel zur Staatsstraße 2279

Der aktuelle Ausbauzustand der Staatsstraße 2279 von Schönbrunn über Steinsdorf nach Walsdorf stellt eine Gefärdung aller Verkehrsteilnehmer von Fußgängern, Radfahrern, Auto- und Motorradfahrern bis hin zum Schwerlastverkehr dar.

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Hausärztliche Versorgung im Landkreis Bamberg geht schwierigen Zeiten entgegen!

Kreistagsfraktion der FW/ÜWG informiert sich und diskutiert die hausärztliche Versorgung mit Fachmedizinern und Ärzten in Burgebrach.

In den kommenden Jahren werden immer mehr Hausärzte in den Ruhestand gehen. Die Anzahl an Nachwuchsärzten kann aber nur teilweise die entstehenden Lücken füllen. Werden frei werdende Ärztesitze nicht nachbesetzt, gehen diese für die jeweilige Ortschaft verloren – so geschehen in Stegaurach. Um den ländlichen Raum für junge Allgemeinmediziner attraktiv zu machen, müssen neue Wege und Lösungen erarbeitet werden.
Anhand der Praxisgemeinschaft „Hausärzte am Eichelberg“ wurde ein möglicher Weg der hausärztlichen Versorgung aufgezeigt. Mehrere Ärzte teilen sich die hausärztliche Betreuung in und um Burgebrach. Zusätzlich findet zwischen der Gemeinschaftspraxis und der Steigerwaldklinik eine enge Zusammenarbeit von Fachmedizinern und Allgemeinmedizinern statt .
Folgende Schritte müssen in Zukunft von ortsansässigen Hausärzten, Gemeinden und dem Landkreis Bamberg unternommen werden:
Unter der Regie des Landratsamtes / Landrats muss es regelmäßige Gesundheitskonferenzen geben. Dabei soll zunächst ein Konzept für die zukünftigen freiwerdenden Arztsitze erstellt werden. Dazu sind im ersten Schritt die Vorstellungen der niedergelassenen Hausärzte in das Konzept mit einzuarbeiten.
Danach müssen auch die Gemeinden aufzeigen, was sie für den Erhalt des Hausarztsitzes anbieten können und welche Infrastruktur für junge Allgemeinmediziner vorhanden ist.
Die frühzeitige Kontaktaufnahme der Gemeinden mit den ansässigen Hausärzten um eine Lösung in der Praxisnachfolge zu erarbeiten ist unabdingbar.
Eine weitere denkbare Lösung ist, dass Gemeinden den Arztsitz kaufen und dann Ärzte anstellen – auch in Teilzeit.
Die Kreistagsfraktion FW/ÜWG sieht in naher Zukunft einen starken Handlungsbedarf in der hausärztlichen Versorgung, die durch innovative Lösungen sicher gestellt werden muss. Die vorhandene Erfahrung der Ärzte aus Steigerwaldklinik, Hausärzte am Eichelberg sowie der Geschäftsführerin der Krankenhausgesellschaft Frau Monika Röther sind mit zu den Planungen und Diskussionen einzubinden.

Erweiterung der staatlichen Realschule in Hirschaid muss zukunftsfähig sein!

Kreistagsfraktion der FW/ÜWG besichtigt die Realschule und diskutiert mit den Rektoren die geplante bauliche Erweiterung der Realschule.

Aufgrund der ersten Diskussionen in der Kreisausschusssitzung am 30. Juni 2015 hatte sich die Fraktion zu einem Ortstermin beim Realschuldirektor Hr. Karlheinz Lamprecht und seinem Realschulkonrektor Hr. Ulrich Moritz angemeldet um sich selbst ein Bild von der Raumnot der Schule zu machen.
Geplant ist eine Erweiterung um 7 Klassenzimmer und zusätzlicher Turnhalle auf dem bestehenden Gelände der Realschule. Das geschätzte Gesamtvolumen liegt bei 7,7 Millionen Euro, soweit das Ergebnis einer ersten Architektenstudie. Neben der Besichtigung von Fachräumen und Klassenzimmern wurde auch der Außenbereich besichtigt und festgestellt, dass die Raumnot nicht nur auf fehlende Klassenzimmer bezogen ist. Für Schulsport und auch für eine allgemeine Pausennutzung würden weitere Flächen wegfallen.
Ein zukunftsfähiges Konzept für die Erweiterung der Realschule muss nach abschließender Diskussion der FW/ÜWG Kreistagsfraktion neben der reinen Erweiterung um sieben Klassenzimmern, folgende Punkte erhalten:
1) Räumlicher Ausbau für die Mittagsverpflegung von gebundenen und offenen Ganztagesklassen.
2) Zusätzliche Ruheräume für die Schülerinnen und Schüler, die ganztags zur Schule gehen.
3) Bei Abnahme der Schülerzahlen keinen Abbau an Schulklassen, sondern reduzieren der Klassenstärke.
4) Verbesserung der Verkehrssituation rund um die Schule mit sicherer Zu- und Abfahrt der Schulbusse.
5) Im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Nürnberg – Bamberg muss vom Haltepunkt Hirschaid eine direkte fußläufige Anbindung – ohne Querung der Maximilianstraße – vorgeschlagen und mit in die Planfeststellung aufgenommen werden.
6) Sicherung des gesamten Schulgeländes mittels Zaun, um Belästigung und das Verschmutzen des Schulbereichs zu vermeiden.
7) Nutzung des gereinigten 100 000L Heizöltanks als Regenwassersammeltank zur Bewässerung der Grünanlagen und als Brauchwasser für Toilettenspülung
8) Fußgängerampelschaltung muss auf Bedarf schalten und nicht nach dem „Schaltkonzept“ der anderen Ampelanlage in der Maximilianstraße angepasst sein.
Nach Ansicht der Kreistagsfraktion FW/ÜWG ist das keine Wunschliste, sondern sind es erforderlich Maßnahmen für eine sinnvolle Erweiterung. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Abschluss der letzten Erweiterung und Sanierung erst sechs Jahre zurückliegt, muss der Blick weiter nach vorne gerichtet werden als nur einige Jahre. Die vorhandene Kompetenz des Schuldirektors Karlheinz Lamprecht und seinem Lehrerkollegium muss unbedingt genutzt, und mit zu den Planungen und Diskussionen eingebunden werden.

Freie Wähler/ÜWG zu Besuch in Schlüsselfeld und Eckersbach

Auf Einladung des Kreisrates Georg Dennert traf sich die Kreistagsfraktion der FW/ÜWG dieses Mal  in Schlüsselfeld bzw. vorher in Eckersbach, dem Heimatort von Georg Dennert.

Nach einer kurzen Begrüßung wurde gleich alles Sehenswerte von Eckersbach erläutert und besichtigt. Eckersbach ist einer der letzten Orte aus dem Landkreis Bamberg, die noch keinen öffentlichen Kanalanschluss hatten. Dieser wird derzeit im Erstanschluss im gesamten Ort verlegt und im Zuge dessen die Hauptstraße (=Kreisstraße) neu asphaltiert. Die Nebenstraßen, aufgrund der Gleichberechtigung anderer Orte aus der Kommune Schlüssselfeld gegenüber, jedoch nur an den für den Kanal geöffneten Stellen. Auch der Platz vor der zuletzt 2002 renovierten Marienkapelle wird nur ein „Flickenteppich“. Was schade ist, und das Gesamtbild, des sehr liebevoll gestalteten Kapellenplatz, stört.

Zum Ensemble am Dorfplatz gehört neben der Kapelle und dem Feuerwehrhaus auch das alte Schulhaus in dem die Freiwillige Feuerwehr ihr Vereinsheim sehr ansprechend eingerichtet hat. Hier können alle Bewohner des Ortes auf Wunsch und gegen einen kleinen Obolus ihre Feste abhalten. Der Schulbetrieb fand hier von 1922 – 1967 statt. Vor vielen Jahren gehörte auch noch ein Ritterschloss von derer von Schrottenberg zu dieser Gruppierung dazu. Leider wurde es abgerissen, da es sehr marode war. Da stellt sich die Frage: Wären die Straßen in Eckersbach komplett asphaltiert worden, wenn das Ritterschloss von derer von Schrottenberg noch stehen würde? 1978 wurde Eckersbach eingemeindet. Dies wusste Georg Dennert, u. a. als langjähriger Kirchenpfleger, alles sehr anschaulich zu berichten.

Anschließend im Sitzungssaal der Stadt Schlüsselfeld begrüßte 1. Bürgermeister Johannes Krapp die Kreisräte sowie die zwei anwesenden Stadträte der FW Hans Wagner und Christian Sturm. Herr Krapp betonte immer wieder die gute kooperative Arbeit mit seinem Vorgänger Herrn Georg Zipfel (FW), der nach 18 Jahren zurück getreten ist. Er kann immer noch mit dessen Unterstützung bei offenen Fragen rechnen.

Schlüsselfeld ist die einzige Kommune des Landkreises Bamberg, die Mitglied bei der LAG Südlicher Steigerwald ist.
LAG ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1997 besteht. In ihm sind 18 Gemeinden, zahlreiche Verbände sowie Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen. Ziel des Vereins ist die Entwicklung der Region in naturräumlicher, touristischer, wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht. Dabei hilft die Europäische Union mit Geldern aus dem LEADER-Programm, die als Zuschüsse (meist 50%) in die LAG-Projekte fließen.


Die Stadt Schlüsselfeld hat deshalb in den vergangenen Jahren und im Speziellen auch heuer in die Kommune investiert, da sie immer wieder mit Fördergeldern unterstützt werden. Dieses Jahr werden noch ca. 8,5 Mio. Euro in Wasser-, Kanal- und Straßenbau sowie Feuerwehr-Stützpunkthaus und Umbau der Zehentscheune eingesetzt. Der Umbau des Freibades Aschbach war jedoch nicht Wunsch des Stadtrates. Dieser wird aufgrund eines Bürgerentscheides, mit „nur“ 23 Stimmen Mehrheit, ausgeführt. Hier bringt sich jedoch hilfreich die Bürgerinitiative Freibad Aschbach mit ein.

Die Gastronomie von Schlüsselfeld hat durch den Anschluss an die Autobahn stetig profitiert, was jedoch in den vergangenen Jahren stark nachgelassen hat. Der dreispurige Ausbau der A3 trägt hier auch einen Teil dazu bei, dass Reisende keinen Zwischenstopp in Schlüsselfeld anvisieren. Ein großer Parkplatz bei Heuchelheim wird sein Übriges dazu tun.

Die Arbeitsplätze
(ca. 2.000) und der Ortskern sind ein stückweit unseres Kreistags-kandidaten Georg Leisgang, Inhaber des Gasthofes Storch, zuzuschreiben. Neben seinen Gasthäusern war er stets bemüht, den Marktplatz zu modernisieren und die Einkaufsmöglich-keiten in Schlüsselfeld zu erhalten, durch Kauf leerstehender Häuser und der folgenden Vermietung an Betreibern wie Norma, Metzgermeister usw.

Auch die Fa. Dennert trägt einen großen Teil der Arbeitsplätze in Schlüsselfeld bei. In der Zukunft wird mit zusätzlichen Arbeitsplätzen durch den Werksneubau für Blähglas-Granulat gerechnet. In der ersten Phase des Baus mit 30 – 50 Plätzen und in der zweiten Phasen mit noch mal so vielen Arbeitsplätzen.

Ebenso gibt es weiteres Positives zu berichten wie das erst sehr ins negativ angekündigte Asylantenheim in Aschbach. Dieses hat sich erfreulicherweise anders herausgestellt. So gibt es keinerlei größere Probleme. Die Kinder aus den Familien gehen in den örtlichen Kindergarten und spielen den Nachbarskindern.
Bei einem gemütlichen Essen bei unserem Freund Georg Leisgang im Gasthof zum Storch ging der informative Abend zu Ende.

Ein herzlichen Dank an Georg Dennert und 1. Bürgermeister Johannes Krapp